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Das Großkreuz des Eisernen Kreuzes

 

 

Die Erneuerung des Eisernen Kreuzes am 01.09.1939 beinhaltete gleichsam die Erneuerung des Großkreuzes des Eisernen Kreuzes.

Es sollte für überragende Taten verliehen werden, die den Verlauf des Krieges entscheidend beeinflussten. Die Entscheidung über die Verleihung war alleine Hitler vorbehalten.

Alleiniger Hersteller des Großkreuzes war die Firma C.E. Juncker, Berlin. Laut Verordnung vom 01.09.1939 sollte das Großkreuz etwa doppelt so groß sein, wie das Eiserne Kreuz 1. Klasse und statt der silbernen eine goldene Einfassung haben. Diese Vorgaben wurde jedoch nicht genau umgesetzt. Tatsächlich war es etwas kleiner und maß ca. 62,0 - 64,0mm statt der vorgegebenen 88,0mm. Der Rand wurde, außer bei Probestücken, auch nicht vergoldet. Es wurden ca. 100 Exemplare von der Fa. C.E. Juncker hergestellt. Diese dienten sowohl zu Verleihungs- wie auch zu Ausstellungszwecken.

Das Großkreuz des Eisernen Kreuzes wurde nur einmal, am 19.07.1940 an Generalfeldmarschall Hermann Göring, verliehen. Nachdem er bereits am 30.09.1939 für die Erfolge der Luftwaffe im Polenfeldzug mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden war, erhielt er das Großkreuz wiederum für die Verdienste der Luftwaffe im Westfeldzug, insbesondere für den Sieg über Frankreich und die Vertreibung des britischen Expeditionskorps vom europäischen Festland.

Als Verleihungsstück erhielt Hermann Göring vermutlich ein Großkreuz aus Silber mit geschwärztem Eisenkern. Privat ließ er sich noch zwei Großkreuze aus Platin fertigen, bei denen der Kern aus dem Halbedelstein Onyx war. Die Jahreszahlen 1939 und 1813 waren bei diesen Exemplaren graviert. Der Hersteller dieser privat angefertigten Großkreuze konnte noch nicht ermittelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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