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Über das Sammeln von Orden und Ehrenzeichen:

Das Sammeln von Orden und Ehrenzeichen ist meiner Meinung ein sehr interessantes Hobby, welches einen starken Bezug zur Geschichte hat. Hinter jedem Stück steckt eine Fülle an historischen Informationen, die es zu ermitteln gilt. Auch hat ein jedes Stück seine eigene Geschichte.

Es gibt von vielen Auszeichnungen eine Vielzahl von Varianten, Hersteller, Stufen, Klassen usw., so dass auch das langjährige Sammeln wohl nie wirklich zu einer kompletten und perfekten Sammlung führen kann. Umso wichtiger ist es, sich auf ein bestimmtes Gebiet zu spezialisieren. Eben aufgrund dieser Masse ist kaum möglich sich z.B. lediglich auf Deutsche Auszeichnungen zu spezialisieren, da diese von Beginn des Auszeichnungswesen über alle Einzelstaaten und Epochen bis zu den unterschiedlichen Varianten führen würde. Eine derartige Sammlung ließe sich nicht einmal annähernd komplettieren. Es ist daher ausgesprochen ratsam, sich mit einem bestimmten Zeitraum, eines Landes oder einer bestimmten Auszeichnung näher zu befassen. Auch hier sollte man sich dann noch einmal spezialisieren. Ich habe mich persönlich für den Zeitraum des Dritten Reiches und hier wiederum speziell für das Eiserne Kreuz (welches ich jedoch auch stiftungsübergreifend sammle) und die Auszeichnungen der Luftwaffe entschieden. Hierneben finden auch immer wieder andere Auszeichnungen ihren Weg in meine Sammlung.

Weiterhin ist es wichtig, dass man sich vor Beginn des Sammelns eingehend mit dieser Materie auseinandersetzt. Genauso, wie man sich vor dem Kauf z.B. einer Fotokamera informiert, sollte man sich hier mindestens genauso gut informieren. Auszeichnungen und Orden, die seit langem nicht mehr verliehen und hergestellt werden stellen z. T. einen nicht unerheblichen Wertgegenstand da. Sie erzielen daher auch entsprechende Preise. Es ist somit nicht verwunderlich, dass diese auch zum Schaden des Sammlers gefälscht werden. Um den Ankauf einer (wertlosen) Fälschung für teures Geld zu vermeiden, ist es unerlässlich sich vor dem Kauf eingehend zu informieren und nach Informationen zu suchen. Es gibt eine Vielzahl guter Literatur, Online-Seiten und Online-Foren, in denen sich langjährige Sammler aufhalten und gerne bereit sind die gestellten Fragen zu beantworten und Hilfestellungen zu geben. Ein überstürzter Kauf, aufgrund des Glaubens es könnte einem etwas entgehen, ist mehr als gefährlich. Man wird zwangsläufig glaubhaften und guten Märchen aufsitzen und Fälschungen einkaufen. Beschäftig man sich längere Zeit mit dem Sammeln so hört man diese Märchen in verschiedenen Varianten immer wieder und was einem einst noch glaubhaft und unwiderlegbar erschien, bringt einen zum Lachen.

Die Anschaffung entsprechender Literatur fordert zwar ebenfalls sein Geld; auf lange Sicht spart man jedoch auch daran, da man Fehleinkäufe vermeidet. Originale Stücke mit Geschichte bereiten einem mehr Freude als eine noch so gute Neuanfertigung, die frisch aus der Presse kommt.

Vor Beginn eines Sammlungsaufbaus von Stücken des Dritten Reichs sollte man bedenken, dass gerade hier die Gefahr einer Fälschung unverhältnismäßig hoch ist. Auf diesem Gebiet werden selbst die niedrigwertigen Stücke gefälscht. Informationsbeschaffung ist hier ungemein wichtig. Zudem ist der Preis von Originalen in den letzten Jahren enorm gestiegen; der Preisanstieg verlangsamt sich zwar, jedoch ist ein Ende noch nicht in Sicht. Dies sollte man bedenken, bevor man sich als völlig Unerfahrener für dieses Gebiet entscheidet.

Zudem sollte man bedenken, dass einfache und „billige“ Stücke, welche in einer relativ hohen Stückzahl produziert wurden, immer wieder kehren. Wenn man auf den Kauf verzichtet, bedeutet dies also nicht, dass einem etwas entgangen ist. Bevor man also z.B. 10 x-beliebige Medaillen kauft, sollte man überleben, ob man sich nicht doch lieber ein seltenes Stück mit höherem Wert zulegt, welches einem nicht so häufig angeboten wird.

 

Wenn man diese Punkte beachtet, wird man lange Jahre viel Spaß an seiner Sammlung haben, welche zudem eine (fast) sichere Wertanlage darstellt:

1. Spezialisierung

2. Informierung / Investition in gute Literatur

3. Selten statt Masse

 

Expertisen:

Es empfiehlt sich für hochwertige, zweifelhafte und fälschungsgefährdete Stücke von einem Fachmann eine Expertise erstellen zu lassen. Diese Expertise bringt einem selbst Sicherheit und stärkt somit die Freude an dem Stück. Weiterhin ist diese eine gute Grundlage und z. T. auch Wertsteigerung für einen evtl. Weiterverkauf. Soll diese Expertise gerichtlich verwertbar sein, z.B. bei einem Rechtsstreit, ist das Erstellen eines Gutachtens unumgänglich. Gutachten über Orden und sonst. Auszeichnungen darf in Deutschland derzeit nur Herr Jörg Nimmergut als vereidigter Sachverständiger für Orden und Ehrenzeichen erstellen.

Für alle anderen Zwecke reicht eine Expertise von anerkannten Experten, wie Herrn Detlev Niemann, völlig aus. Herr Niemann verfügt über ein enormes Fachwissen und hat einen weltweit guten Ruf. Zudem ist diese Expertise kostengünstiger als das Gutachten von Herrn Nimmergut.

Jörg Nimmergut                Detlev Niemann

 

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